Pfnier
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BAUSTOFFRECYCLING

Aus alten Strassen machen wir neue Wege

Unsere Entsorgungsfachleute kümmern sich sozusagen nicht nur „um jeden Dreck“. Sie organisieren für Sie auch die komplizierten Genehmigungsverfahren mit Behörden für Ausbau, Annahme und Weiterverarbeitung bzw. Entsorgung von Altmaterialien.

Ihre Vorteile:

  • Die Abfuhr von Abbruchmaterial zu weit entfernten Deponien entfällt
  • Die Bauschuttdeponien werden kleiner und verschwinden mittelfristig zur Gänze
  • Durch den erneuten Einsatz des Baumaterials werden Umwelt und Kiesvorräte geschont
  • Die Baukosten verringern sich - und das ohne Qualitätseinbußen

Die aufbereitete Materialen eignen sich für:

  • Forstwegebau
  • Güterwegebau
  • Unterbau für diverse Befestigungen
  • Asphaltrecycling
  • Güter- & Forstwege
  • Kanalbau

 


Auszug aus dem Abfallwirtschaftsgesetz:

Das Abfallwirtschaftsgesetz formuliert neben den allgemeinen Grundsätzen der Abfallwirtschaft (Vermeidung – Verwertung – Beseitigung) ein eigenes Verwertungsgebot für Abfälle, die im Zuge von Bautätigkeiten anfallen (§ 16 Abs. 7):

  • Verwertbare Materialien sind einer Verwertung zuzuführen, sofern dies ökologisch zweckmäßig und technisch möglich ist und dies nicht mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist
    (= Verwertungsgebot für Abfälle, die beim Abbruch von Baulichkeiten anfallen)
  • Nicht verwertbare Abfälle sind einer Behandlung im Sinne des § 1 Abs. 2 Z 3 zuzuführen
    (= Behandlungsgebot für derartige nicht verwertbare Abfälle).

Verpflichteter dieser Bestimmung ist grundsätzlich der Auftraggeber (Bauherr), das Bauunternehmen ist Erfüllungsgehilfe (gemäß VwGH, 27.05.1997, 94/05/0087, 94/05/0107). Sofern das Bauunternehmen neben den Abbrucharbeiten und dem Transport auch die Entsorgung der Abfälle vertraglich übernimmt (d. h. in eigenem Namen und auf eigene Rechnung agiert), treffen die Pflichten des § 16 Abs. 7 auch das Bauunternehmen als Abfallbesitzer (-sammler).

Die allgemeinen Behandlungspflichten für Abfallbesitzer (Vermischungsverbot, Behandlungspflichten für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle) sind einzuhalten (§ 15 AWG). Ein Beispiel für eine unzulässige Vermischung wäre das Zumischen von Kunststoffabfällen zu gering verunreinigtem Bauschutt – vor dem Hintergrund, dass die Ablagerung von Baurestmassen mit maximal 10 % organischen Verunreinigungen (z. B. Kunststoff) auf einer Baurestmassendeponie genehmigt ist.

 
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